Hintergründe

Wer die Welt bewegen will, muss erstmal sich selber bewegen.


Ich weiß nicht mehr, wer das gesagt hat, aber es ist sehr weise. Ich mache mir schon lange Gedanken zum Klimawandel. Jede Meldung von Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Dürren, die sich immer mehr häufen, treibt mir die Tränen in die Augen. Ich finde es beschämend, wie wir mit unserem Planeten umgehen. Mit diesem Planeten, der so eine unglaubliche Fülle und Schönheit für uns bereithält!

Iregndwann hatte ich genug von all den Schreckensmeldungen. Und wollte endlich etwas tun, das das Thema Klimaschutz emotional, positiv und konstruktiv vermittelt. Und so wurde das Climate Dance Project geboren.

Denn nach Harald Welzer, Sozialpsychologe und Buchautor*, reichen Information und Wissen um das richtige Tun alleine nicht aus, damit wir unser Handeln dementsprechend aktiv verändern. Emotionale Einbindung und persönliches Erleben hingegen können sehr schnell dazu führen, ein Thema als relevant für den eigenen Lebenskontext wahrzunehmen und sein Handeln daraufhin anzupassen.


Die gemeinsame, emotional positiv besetzte Bewegung beim Climate Dance lässt Tänzer und Publikum erleben, dass das Engagement für den Klimaschutz richtig Spaß machen kann. Der Climate Dance vermittelt nämlich jede Menge “good vibrations”! Und das Ergebnis? Mit dieser neuen, positiven Bewusstheit für das Thema Klimaschutz denkt man doch gleich viel lieber über klimafreundliche Handlungsalternativen im Alltag nach... 

 

Also ran an die Puscheln und los geht´s!

 

Eure Gitte Günther

 

*u.a. “Das Ende der Welt, wie wir sie kannten” und “Klimakriege – Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird”